Bank-Fachausdrücke

 

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Aktie

Die Aktie ist ein Wertpapier, das ein Mitgliedschaftsrecht (wirtschaftlich: Miteigentum) an einer Aktiengesellschaft beurkundet und einen Bruchteil des Grundkapitals am Unternehmen darstellt. Soweit die Aktien an der Börse eingeführt sind, werden sie dort börsentäglich bewertet, indem sogenannte Kurse festgesetzt werden. Der Kurswert einer Aktie kann über oder unter dem Nennwert liegen. Der Mindestnennbetrag beträgt gemäß § 8 Aktiengesetz 1,00 €. Man unterscheidet Inhaberaktien von Namensaktien. Inhaberaktien weisen keine Namen auf und werden durch Einigung und Übergabe übertragen. Namensaktien werden hingegen für eine bestimmte Person ausgestellt und im Aktienbuch eingetragen, das im Falle des Verkaufs der Aktie jeweils zu ändern ist. Die Übertragung der Namensaktien erfolgt durch Einigung und Übergabe. Die meisten Aktiengesellschaften geben Inhaberaktien aus, weil diese schnell und unbürokratisch übertragen werden können.


Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind alle für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierte Vertragsbedingungen, die eine Vertragspartei (Verwender) der anderen Vertragspartei bei Abschluß eines Vertrages stellt. Gleichgültig ist, ob die Bestimmungen einen äußerlich gesonderten Bestandteil des Vertrages bilden oder in die Vertragsurkunde selbst aufgenommen werden, welchen Umfang sie haben, in welcher Schriftart sie verfaßt sind und welche Form der Vertrag hat. Allgemeine Geschäftsbedingungen liegen nicht vor, soweit die Vertragsbedingungen zwischen den Vertragsparteien im einzelnen ausgehandelt sind. Entscheidend ist, daß es sich um Regelungen handelt, die den Vertragsinhalt gestalten sollen. Bloße Empfehlungen und Bitten sind daher i.d.R. nicht als Allgemeine Geschäftsbedingungen zu qualifizieren.


Anderkonto

Ein Anderkonto ist ein Konto, das jemand (z. B. Rechtsanwalt, Notar) im eigenen Namen und mit eigener Verfügungsbefugnis treuhänderisch für einen anderen unterhält. Der Bank gegenüber ist nur der Kontoinhaber berechtigt und verpflichtet.


Annuität

Als Annuität wird eine gleichbleibende, Zins und Tilgung umfassende Jahreszahlung auf ein gewährte Darlehen bezeichnet. Da sich die Schuldsumme mit fortschreitender Tilgung ständig verringert, ermäßigt sich der in der Annuität enthaltene Zinsanteil und erhöht sich im gleichen Unfang der Tilgungsanteil. Das Annuitätendarlehen ist vorwiegend bei langfristigen Verträgen, insbesondere für die Wohnungsbaufinanzierung i.d.R. als Tilgungshypothek häufig.


Avalkredit

Bei einem Avalkredit handelt es sich um eine Kreditgewährung mittels Bürgschaft eines Kreditinstitutes für seine Kunden gegenüber Dritten. Kreditinstitute übernehmen für ihre Kunden Haftungen der verschiedensten Art (z. B. Bürgschaften, Garantien) und für die verschiedensten Zwecke (insbesondere Bauleistungen).

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*wenn die von Ihnen gemachten Angaben mit den eingereichten Unterlagen übereinstimmen, bonitätsabhängig
** Bei Einhaltung der vertraglichen Ursprungskreditlaufzeit erhalten Sie die letzte Rate bar erstattet
(gilt nicht bei vorzeitiger Rückzahlung, Zahlungsstörungen Mahnungen etc. )